PIMAS und SocietyVision: eine Allianz, die den Menschen ins Zentrum der Mobilität stellt
9. December 2025
Durch ihre Worte verkörpern Pascal und Pauline das, was SocietyVision als Phase 1 des gesellschaftlichen Engagementmodells bezeichnet: den Moment, in dem alles mit einem sinnhaften Entschluss beginnt. Vor der Strategie, vor den Indikatoren steht eine einfache und kraftvolle Entscheidung – die Entscheidung zu dienen. Die Werte des Unternehmens kreisen um diesen Impuls. Ein gemeinsames Gespräch […]
Durch ihre Worte verkörpern Pascal und Pauline das, was SocietyVision als Phase 1 des gesellschaftlichen Engagementmodells bezeichnet: den Moment, in dem alles mit einem sinnhaften Entschluss beginnt. Vor der Strategie, vor den Indikatoren steht eine einfache und kraftvolle Entscheidung – die Entscheidung zu dienen. Die Werte des Unternehmens kreisen um diesen Impuls.
Ein gemeinsames Gespräch mit Pascal Masapollo, Geschäftsführer; Pauline Pêcheur, Leiterin Netzwerkanimation; und Hugues Chatelain, Präsident von SocietyVision.
Warum engagiert sich PIMAS in einem strukturierten gesellschaftlichen Wirkungsprojekt?
Pascal Masapollo: Wenn man ein junges und ambitioniertes Unternehmen führt, kann man leicht von Leistung, Zahlen und Erfolg vereinnahmt werden. Ich habe jedoch verstanden, dass der wahre Maßstab eines Lebens nicht das ist, was wir besitzen, sondern das, was wir beitragen. Dienen ist für mich die höchste Form von Führung. Es gibt unserer Arbeit, unseren Teams und sogar dem wirtschaftlichen Erfolg einen tieferen Sinn. Mit SocietyVision wollte ich dieser inneren Bewegung eine Struktur geben: unsere unternehmerische Energie mit einem realen gesellschaftlichen und ökologischen Impact auszurichten.
Pauline Pêcheur: Für mich hat dieses Projekt eine sehr persönliche Bedeutung. Meine Mutter, die in ihrer Mobilität eingeschränkt ist, konnte dank einer PIMAS-Anpassung wieder selbstbestimmter leben. Ich habe konkret erlebt, wie sehr das ein Leben verändern kann. Und ein Familienmitglied von mir ist gehörlos, was mich täglich daran erinnert, wie wesentlich Inklusion ist. PIMAS ist kein Unternehmen, das „nur Geschäft macht“, es versteht die Bedürfnisse der Menschen. Dieses gesellschaftliche Projekt bringt uns dazu, noch besser zu werden, gemeinsam.
Wie passt dieses Engagement zum ADN von PIMAS?
Pascal Masapollo: PIMAS hat schon immer für Mobilität und Inklusion innoviert. Unsere Teams haben einzigartige Lösungen entwickelt, damit Menschen fahren, sich bewegen und freier leben können. Dieser neue Schritt ist kein Bruch, sondern eine Fortsetzung. Wir wollen über das Produkt hinausgehen, über die üblichen CSR-Standards. „Immer einen Schritt voraus“ – das ist unser ADN. Heute wollen wir diesen Schritt auch im Bereich Bewusstsein und Verantwortung gehen.
Pauline Pêcheur: In meiner Arbeit verändert dieses Engagement die Art, wie wir über PIMAS sprechen. Wir erzählen nicht mehr nur über Produkte, sondern über veränderte Leben. Wenn ich mit unseren Agenten oder Partnern arbeite, möchte ich diese Vision teilen: dass jede Lösung, die wir entwickeln, Autonomie ermöglicht, Würde spürbar macht. Das verleiht unserem Alltag eine andere Form von Stolz.

Welche Gesellschaft möchten Sie durch diese Partnerschaft mitgestalten?
Pascal Masapollo: Ich wünsche mir, dass PIMAS zu einer gerechteren, menschlicheren und weniger gewalttätigen Gesellschaft beiträgt. Jede Handlung zählt, selbst die kleinste – wie der Flügelschlag eines Schmetterlings. Mit SocietyVision verknüpfen wir unsere Innovationsprojekte mit einer umfassenderen Vision: ein europäisches Referenzunternehmen zu sein, das technische Exzellenz und menschliches Engagement verbindet. Wir arbeiten bereits an neuen Lösungen für gehörlose Menschen. Das ist konkret, nützlich und gibt der Technologie wieder Sinn.
Pauline Pêcheur: Ich wünsche mir, dass PIMAS nicht nur für seine Leistung anerkannt wird, sondern dafür, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Und dass jeder innerbetrieblich spürt, Teil eines größeren Projekts zu sein. Es geht nicht nur darum, „seinen Lebensunterhalt zu verdienen“, sondern zu etwas beizutragen, das Menschen verbindet, Leben verändert und Sinn schafft. Das ist, glaube ich, der wahre Motor.
Ein Unternehmen in Bewegung
Das Engagement von PIMAS mit SocietyVision markiert einen ersten strukturellen Schritt. Dieser Ansatz ebnet nun den Weg für die Umsetzung der Dualvision: eine Methode, um die operative Tätigkeit des Unternehmens mit einem messbaren und nachhaltigen gesellschaftlichen Impact in Einklang zu bringen. Konkret bedeutet das zwei parallel verlaufende Dynamiken: die Stärkung der fachlichen Performance einerseits und die schrittweise Integration eines strukturierten Engagementmodells andererseits.
In diesem Rahmen führen SocietyVision und PIMAS einen neuartigen Mechanismus ein, um diese Transformation zu begleiten: künstlerische Workshops, entwickelt als interne Instrumente für Bewusstseinsbildung und Kooperation. Ihre Funktion ist klar definiert: den Teams neue Erfahrungsräume für jene menschlichen Mechanismen zu öffnen, die sowohl die Qualität des Arbeitslebens als auch die kollektive Leistungsfähigkeit prägen – und gleichzeitig die Werte ihres gesellschaftlichen Engagements zugänglich zu machen. Kunst wird so zu einem methodischen Hebel, um kulturelle Weiterentwicklung zu unterstützen und die Aneignung des Modells zu erleichtern.
Die Zusammenführung technischer Exzellenz, gesellschaftlichen Engagements und menschlicher Entwicklung ist die logische Fortsetzung der begonnenen Bewegung. Sie wird PIMAS ermöglichen, seinen Impact zu strukturieren und die nächsten Phasen des SocietyVision-Modells vorzubereiten.